schreckschuss.

Die Welt geht nicht schnell unter, wie in Zombiefilmen oder was. Sie macht das subtiler, doch schmerzlicher. Ich fühle mich wie kalter Kaffee. Die Sekunden stechen in mich, wie kleine Nadeln, mit Drogen drin, in die Venen rein, die Ewigsekunden drücken meinen Kopf unter Wasser mit muskulösen Armen, ich strample, dann nichts mehr. Stille. Ist ein Geräusch. Das Geräusch, das mein Leben untermalt, wie so eine Titelmelodie, Der Pate oder solches. Aber wer hat das gemacht? John Williams? Gott? Ich? Hitler??
Ich laufe mit Atomkraft. Ich hinterlasse verbrannte Erde, wie Aliens, will doch nur nach Hause telefonieren, und zu Hause, Scheiße, wo ist das?
Es hat eine Träne. Läuft sie die Wange runter, durch verheertes Land, aua, lass das. Ist nicht nur My Girl, die Tränenzündung. Ich entscheide mich für den roten Draht - und explodiere. Meine Gedärme fliegen meilenweit, darin die Träume eingewickelt, wie traurig fickende Schweine, nur hässlicher. Am Ende heißt es Regenbogen. Am Ende heißt es, das Gefühl in Brieftaschen zu tragen und zu vergessen, wie man eine Vergewaltigung vergisst, so kaum wirklich, eher periphär, und Sex funktioniert nicht mehr nach Lehrbuch. Aua. Am Ende heißt es schweigen.

"- Willst du, dass wir noch einen zweiten Fisch kaufen?
- Nein. Er ist gern allein. Fische sind sehr anpassungsfähig."

27.2.07 22:48
 


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