schreckschuss.

In grobmotorischer Ideenvielfalt hat sie die aus zerbrochenen Tellern bestehenden Unannehmlichkeiten mit einem Handfeger beseitigt und mich durch eine spontanen Geste an den Mahagonitisch gebeten. Ich weiche herum liegenden Schnittverletzungen aus und diskriminiere die Ambivalenz eines intoleranten Realitätsbezug. Die von einer namhaften Persönlichkeit in den Kunstbegriff verpackte Langweile betitelt sich eigenständig als den vierundzwanzigsten Dezember und verschenkt durch Tesafilm fabrizierten Funkenflug; ich verblute an einem zerbrochenen Stückchen Balkontür. Ich ritze mir ein frühpubertäres Pentagramm in den kindlichen Handrücken, zerschneide die Peinlichkeit mit einer Textilschere in feinkategorisierte Zeitabschnitte und zeichne mit Lippenstift den momentanen Standpunkt unserer verkommenen Klimasituation in mein Universallexikon. Anhand visualisierter Brennpunkte entwickelt sich mein nicht vorhandenes Feingefühl zu einem guten Gewissen und frisst Thunfischtatar. Goethe fickt und anstelle des obligatorischen Menstruationsblut läuft Sophie ein bisschen Sperma die rötlichen Schenkel hinunter, schließt sich humorvoll zu einem Herz zusammen und stellt durch derart geballter Skurrilität die thematisierte Jugend zutiefst authentisch dar.

27.2.07 23:03
 


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