schreckschuss.

wir unterhalten uns über die verzerrte wirklichkeit und siebenundzwanzig verschiedene sichtweisen auf die momentane situation. ich weine vor einer artekolumnistin und finde mich derweil sehr intelligent und besonders. ich argumentiere ununterbrochen durch die eigenständig fabrizierte scheiße und muss mein leben im endeffekt aufgeschrieben oder verfilmt haben, um es intensiv erleben zu können. yann tiersen malt die wände meines zimmers in einem hinreißenden dunkelgrün an, ich ritze mir eine kirmes in den unterarm und sitze auf einer vorstufe der schizophrenie herum. Juli zitiert einen Menschen, dessen Namen sie nicht aussprechen kann: Ich liebe dich so hoch und so tief meine Seele greifen kann. Wir reden vermutlich ununterbrochen von der selben person. drei saitenanschläge und ein grandioser bassist mit irrelevanter kindheit. Zum Zeichen meiner Trauer zeichne ich dein anlitz an die Fensterscheibe. Wir liegen blutig im Dunkeln und sind filmreif. Spektakulär ist unsere Solidarität.

was mir weh tut, muss ich töten.

3.3.07 11:15
 


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